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IT-Forensik für Münster – Handyforensik und Computerforensik – digitale Spurensicherung

Digitale Beweise liegen selten nur an einer einzigen Stelle. Eine Nachricht kann auf einem Smartphone gespeichert sein, eine Datei zusätzliche Spuren auf einem Computer hinterlassen und ein Backup einen früheren Datenstand enthalten. LB Forensik untersucht für Privatpersonen, Unternehmen und Rechtsanwälte aus Münster digitale Spuren auf Smartphones, Computern, Datenträgern, Backups und berechtigt zugänglichen Cloud-Daten.

Im Mittelpunkt steht dabei eine konkrete technische Fragestellung. Wurden Nachrichten gelöscht? Gibt es Hinweise auf einen Fremdzugriff? Wann wurde eine Datei geöffnet oder verändert? Wurde ein externer Datenträger verwendet? Lassen sich Aktivitäten aus Smartphone, Computer und weiteren Datenquellen zeitlich miteinander verbinden? Eine forensische Untersuchung soll solche Fragen anhand tatsächlich vorhandener Artefakte beantworten und zugleich deutlich machen, wo die Aussagegrenzen des Datenbestands liegen.

Abhängig von Gerät, Betriebssystem und Untersuchungsziel setzen wir spezialisierte Forensiklösungen wie Cellebrite, X-Ways Forensics, Belkasoft und MOBILedit Forensic ein. Unterschiedliche Werkzeuge können verschiedene Datenstrukturen erschließen oder Ergebnisse technisch ergänzen. Maßgeblich bleibt jedoch das zugrunde liegende digitale Artefakt und seine fachliche Interpretation.

IT-Forensik am Einsatzort Münster: Leistungen im Überblick

  • Handyforensik für Apple iPhone und Android-Smartphones
  • Computerforensik für Windows-PCs, Notebooks und Apple Macs
  • Analyse von WhatsApp und weiterer digitaler Kommunikation
  • Untersuchung gelöschter oder nicht mehr unmittelbar sichtbarer Daten
  • Prüfung auf technisch feststellbare Hinweise zu Fremdzugriffen
  • Analyse von Festplatten, SSDs, USB-Sticks und weiteren Datenträgern
  • Auswertung vorhandener Backups und berechtigt zugänglicher Cloud-Daten
  • Rekonstruktion relevanter Benutzer-, Datei- und Systemaktivitäten
  • Untersuchung möglicher Datenabflüsse und interner Vorfälle
  • zeitliche Korrelation digitaler Spuren aus mehreren Datenquellen
  • forensisch nachvollziehbare Sicherung relevanter Datenbestände
  • Dokumentation der Untersuchungsmethode und technischen Feststellungen

Vertiefende technische Informationen finden Sie in unserer Wissensdatenbank zur digitalen Forensik. Dort behandeln wir einzelne Verfahren und Datenquellen ausführlicher, ohne die regionale Leistungsseite mit denselben Inhalten mehrfach zu belasten.

Welche digitalen Spuren können untersucht werden?

Digitale Forensik beschränkt sich nicht auf sichtbare Dokumente, Fotos oder Nachrichten. Betriebssysteme, Apps und Anwendungen erzeugen zahlreiche zusätzliche Informationen, die bei der Rekonstruktion eines Vorgangs relevant sein können.

Dazu gehören abhängig vom System unter anderem App-Datenbanken, Dateimetadaten, Kommunikationsinformationen, Browserartefakte, Benutzeranmeldungen, Systemereignisse, angeschlossene Datenträger und Synchronisationsspuren.

Welche Informationen tatsächlich relevant sind, ergibt sich aus der Untersuchungsfrage. Bei einem vermuteten Datenabfluss stehen beispielsweise andere Artefakte im Mittelpunkt als bei der Prüfung eines möglichen Fremdzugriffs auf ein Smartphone.

Ein technischer Fund sollte deshalb nie weiter interpretiert werden, als es seine Datenquelle und der vorhandene Kontext zulassen.

Handyforensik in Münster für iPhone und Android

Handyforensik in Münster untersucht digitale Spuren auf Smartphones und damit verbundenen Datenquellen. Moderne Mobilgeräte enthalten Kommunikation, Fotos, Videos, Apps, Browserinformationen, Benutzerkonten und zahlreiche technische Systemdaten.

Eine professionelle Smartphone-Untersuchung geht über das manuelle Durchsehen sichtbarer Inhalte hinaus. Je nach Gerät und technisch erreichbarer Datenbasis können beispielsweise Nachrichten, App-Datenbanken, Medien, Dateien, Anrufinformationen, Zeitstempel sowie bestimmte System-, Standort- und Verbindungsartefakte relevant sein.

Welche Informationen tatsächlich zugänglich sind, hängt unter anderem von Hersteller, Modell, Betriebssystemversion, Sicherheitszustand, Verschlüsselung und verfügbarer Extraktionsmethode ab.

iPhone-Forensik bei Apple-Geräten

Bei Apple-iPhones sind Hardware, iOS und kryptografische Schutzmechanismen eng miteinander verbunden. Deshalb lässt sich nicht allein anhand des Modells bestimmen, welche Daten bei einer forensischen Untersuchung zugänglich sein werden.

Je nach technischer Ausgangslage können Nachrichten, App-Daten, Fotos, Videos, Dateien, Browserinformationen, Zeitstempel und weitere Systemartefakte untersucht werden. Auch vorhandene lokale Backups oder berechtigt zugängliche iCloud-Daten können zusätzliche Informationsquellen darstellen.

Der aktuelle Gerätezustand kann dabei eine erhebliche Rolle spielen. Ein eingeschaltetes iPhone, das seit dem letzten Neustart bereits entsperrt wurde, kann forensisch eine andere Ausgangslage bieten als dasselbe Gerät unmittelbar nach einem Neustart.

Weitere technische Hintergründe erläutern wir im veröffentlichten Wissensartikel Was ist iPhone-Forensik?.

Android-Forensik für Samsung, Google, Honor und weitere Hersteller

Android-Smartphones unterscheiden sich technisch deutlich voneinander. Hersteller, Modell, Chipsatz, Android-Version, Sicherheitspatch und individuelle Gerätekonfiguration beeinflussen die möglichen Extraktionsverfahren.

Abhängig vom Gerät können Messenger-Daten, App-Datenbanken, Dateien, Bilder, Videos, Browserinformationen, Anrufdaten und weitere Systemartefakte untersucht werden.

Die große Gerätevielfalt ist ein Grund dafür, warum in der mobilen Forensik unterschiedliche Werkzeuge eingesetzt werden. Eine Methode kann bei einem bestimmten Gerät Daten erschließen, die mit einem anderen Verfahren nicht oder anders verfügbar sind.

WhatsApp-Nachrichten und Messenger-Daten analysieren

Messenger-Kommunikation kann bei privaten Auseinandersetzungen, Betrug, Stalking, arbeitsrechtlichen Sachverhalten und Unternehmensfällen eine wichtige digitale Datenquelle darstellen.

Eine forensische WhatsApp-Auswertung beschränkt sich nicht auf den sichtbaren Chat. Je nach Datenbestand können Nachrichten, Teilnehmerinformationen, Zeitangaben, Gruppenstrukturen, Bilder, Videos, Dokumente, Sprachnachrichten, Anrufinformationen und weitere App-Artefakte analysiert werden.

Die technischen Grundlagen erläutern wir ausführlich unter WhatsApp-Nachrichten forensisch auswerten.

Können gelöschte WhatsApp-Nachrichten rekonstruiert werden?

Unter bestimmten Voraussetzungen können gelöschte Inhalte oder verbliebene Artefakte noch vorhanden sein. Relevante Informationen können sich beispielsweise in App-Datenbanken, vorhandenen Backups, Medienbeständen oder anderen zugänglichen Datenquellen befinden.

Eine vollständige Wiederherstellung kann jedoch nicht garantiert werden. Betriebssystem, WhatsApp-Version, Datenbankzustand, Zeitpunkt der Löschung und weitere Nutzung des Smartphones beeinflussen die vorhandene Datenbasis.

Auch ein negativer Befund muss fachlich eingeordnet werden. Wird eine Nachricht innerhalb der untersuchten Datenquelle nicht gefunden, beweist dies nicht automatisch, dass die Kommunikation niemals existiert hat.

Warum ein Screenshot keine vollständige forensische Datenquelle ist

Ein Screenshot dokumentiert zunächst lediglich die sichtbare Darstellung auf einem Bildschirm. Er enthält nicht automatisch die zugrunde liegende Nachrichtendatenbank, interne Kennungen oder weitere technische Informationen.

Steht das ursprüngliche Smartphone oder eine geeignete forensische Extraktion zur Verfügung, können zusätzliche Datenstrukturen und Zeitinformationen für einen technischen Abgleich herangezogen werden.

Computerforensik in Münster für Windows und macOS

Computerforensik für Münster untersucht technische Spuren auf Desktop-PCs, Notebooks, Apple Macs und den damit verbundenen Speichermedien. Betriebssysteme erzeugen bei der täglichen Nutzung zahlreiche Artefakte, die später zur Rekonstruktion bestimmter Aktivitäten beitragen können.

Je nach Fragestellung können beispielsweise folgende Datenbereiche relevant sein:

  • Dateien und Dateisystemstrukturen
  • Dateimetadaten und Zeitstempel
  • gelöschte Dateien und verbliebene Dateiartefakte
  • Benutzerkonten und Anmeldeaktivitäten
  • Browserhistorien und Downloads
  • USB-Geräte und externe Speichermedien
  • Programm- und Anwendungsspuren
  • Windows-Ereignisprotokolle
  • macOS-Systemartefakte
  • lokale Cloud- und Synchronisationsinformationen

Die Methodik und typische Datenquellen erläutern wir ausführlicher unter Was ist Computer-Forensik?.

Kann die Verwendung eines USB-Sticks nachgewiesen werden?

Computersysteme können technische Informationen zu angeschlossenen USB-Geräten speichern. Je nach Datenlage können beispielsweise Gerätekennungen und zeitliche Zusammenhänge untersucht werden.

Der Nachweis einer Verbindung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Dateien kopiert wurden. Für diese Frage sind weitere Artefakte erforderlich.

Dazu können Dateizugriffe, zuletzt verwendete Dateien, Dateisysteminformationen, Programmspuren und zusätzliche Zeitinformationen gehören.

Dateien und Benutzeraktivitäten zeitlich einordnen

Dateisysteme, Anwendungen und Betriebssysteme erzeugen unterschiedliche Zeitinformationen. Diese können Hinweise darauf geben, wann eine Datei erstellt, geöffnet, verändert oder anderweitig verarbeitet wurde.

Zeitstempel dürfen jedoch nicht isoliert interpretiert werden. Kopiervorgänge, Programme, Cloud-Synchronisationen und Systemprozesse können einzelne Werte beeinflussen.

Eine belastbarere Rekonstruktion berücksichtigt deshalb möglichst mehrere voneinander unabhängige digitale Spuren.

Gelöschte Dateien, SSDs und Datenwiederherstellung

Ob gelöschte Daten noch rekonstruiert werden können, hängt wesentlich vom verwendeten Speichermedium ab. Magnetische Festplatten, moderne SSDs und Flash-Speicher mobiler Geräte besitzen unterschiedliche technische Eigenschaften.

Bei SSDs können Speicherbereinigungsmechanismen dazu führen, dass gelöschte Daten vergleichsweise schnell nicht mehr zugänglich sind. Weitere Faktoren sind das verwendete Dateisystem, Verschlüsselung, Zeitpunkt der Löschung und die anschließende Nutzung.

Eine klassische Datenrettung konzentriert sich primär darauf, verlorene Informationen wieder verfügbar zu machen. IT-Forensik betrachtet zusätzlich Herkunft, Zeitbezug, Metadaten, Integrität und korrespondierende Systemspuren.

Eine wiederhergestellte Datei ist deshalb nicht automatisch der vollständige forensische Befund.

Digitale Forensik für Privatpersonen aus Münster

Ein großer Teil digital-forensischer Fragestellungen betrifft private Smartphones, Computer und Benutzerkonten. Kommunikation und persönliche Daten können bei Betrug, Stalking, Trennung oder anderen rechtlichen Konflikten eine wichtige Rolle spielen.

Typische private Untersuchungsanlässe sind:

  • Verdacht auf einen Fremdzugriff auf Smartphone oder Computer
  • mögliche Spyware oder digitale Überwachung
  • gelöschte WhatsApp- oder Messenger-Kommunikation
  • Betrug und Identitätsmissbrauch
  • Stalking und digitale Nachstellung
  • Trennung und Scheidung
  • bestrittene Nachrichten oder Dateien
  • Sicherung vorhandener digitaler Beweise

Ist mein Smartphone gehackt oder überwacht?

Hoher Akkuverbrauch, Wärmeentwicklung, unbekannte Meldungen oder erhöhter Datenverkehr beweisen für sich genommen keinen Angriff. Solche Symptome können viele technische Ursachen besitzen.

Eine forensische Untersuchung sollte deshalb ergebnisoffen erfolgen. Je nach Gerät können Anwendungen, Profile, Konfigurationen, Systeminformationen, Kommunikationsartefakte und weitere technische Daten auf Auffälligkeiten untersucht werden.

Auch ein negativer Befund besitzt Grenzen. Werden innerhalb des verfügbaren Datenbestands keine entsprechenden Hinweise gefunden, beweist dies nicht automatisch, dass zu keinem früheren Zeitpunkt ein Fremdzugriff stattgefunden hat.

Stalking, Trennung und persönliche Konflikte

In privaten Auseinandersetzungen können Nachrichten, Bilder, Dateien und Benutzerkonten relevant werden. Gleichzeitig besteht ein klarer Unterschied zwischen technischer Zugriffsmöglichkeit und rechtlicher Berechtigung.

LB Forensik untersucht ausschließlich Geräte, Accounts und Datenbestände, für deren Untersuchung eine entsprechende Berechtigung besteht. Der heimliche Zugriff auf fremde Smartphones oder Benutzerkonten gehört nicht zu einer zulässigen forensischen Untersuchung.

Forensische Untersuchungen für Unternehmen und Kanzleien in Münster

Münster verbindet eine ausgeprägte Wissenschafts- und Hochschullandschaft mit mittelständischen Unternehmen, Gesundheitswirtschaft, Forschung, Dienstleistungen und technologieorientierten Bereichen. Digitale Sachverhalte können deshalb vom einzelnen Arbeitsplatzrechner bis zu mehreren miteinander verbundenen Datenquellen reichen.

Bei einem Unternehmensfall können beispielsweise Notebooks, Smartphones, externe Datenträger, Benutzerkonten, E-Mail-Systeme und Cloud-Anwendungen gleichzeitig relevant werden.

Verdacht auf Datenabfluss oder unerlaubte Datenkopien

Bei einem möglichen Datenabfluss sollte zunächst geklärt werden, welche Übertragungswege technisch zur Verfügung standen. USB-Datenträger bilden nur eine Möglichkeit.

Je nach System können auch Cloud-Dienste, E-Mail, Browseranwendungen, Messenger oder weitere Plattformen relevant sein. Eine forensische Analyse kann deshalb Dateizugriffe, externe Datenträger, Browserinformationen, Cloud-Artefakte und weitere Systemspuren miteinander vergleichen.

Ein einzelner Fund sollte nicht überinterpretiert werden. Der Nachweis eines angeschlossenen Speichermediums belegt beispielsweise nicht automatisch die Übertragung vertraulicher Dateien.

Analyse nach einem IT-Sicherheitsvorfall

Nach einem vermuteten Cyberangriff können unter anderem Systemprotokolle, Benutzeraktivitäten, verdächtige Dateien, Persistenzmechanismen, Netzwerkhinweise und weitere digitale Artefakte relevant sein.

Bei laufenden Vorfällen müssen Eindämmung und Beweiserhalt gemeinsam betrachtet werden. Ein eingeschalteter und entschlüsselter Computer kann eine andere forensische Ausgangslage darstellen als dasselbe Gerät nach einem Neustart.

Deshalb ist die pauschale Empfehlung, jedes verdächtige System grundsätzlich sofort auszuschalten, technisch nicht in jedem Fall richtig.

Cellebrite für Smartphone- und mobile Datenanalyse

Cellebrite setzen wir insbesondere bei mobilen und weiteren digitalen Datenquellen ein. Welche Extraktions- und Analyseverfahren technisch verfügbar sind, hängt von Gerät, Betriebssystem, Sicherheitszustand und konkretem Untersuchungsziel ab.

Die Extraktion stellt dabei nur die Grundlage dar. Erst die anschließende fachliche Analyse zeigt, welche Artefakte für den untersuchten Sachverhalt tatsächlich relevant sind.

X-Ways Forensics für Computer und Datenträger

X-Ways Forensics ermöglicht detaillierte Analysen von Computern, Festplatten, SSDs und weiteren Speichermedien.

Dateisystemstrukturen, vorhandene und gelöschte Dateien, Metadaten sowie weitere technische Informationen können damit gezielt untersucht werden. Besonders bei Fragen zu Dateiverwendung und externen Datenträgern kann die detaillierte Dateisystemanalyse relevant sein.

Belkasoft für komplexe digitale Artefakte

Belkasoft unterstützt die strukturierte Analyse unterschiedlicher digitaler Datenquellen. Bei umfangreicheren Untersuchungen können Kommunikations-, Datei- und Systeminformationen zeitlich und sachlich miteinander korreliert werden.

MOBILedit Forensic als zusätzliche Methode der Handyforensik

MOBILedit Forensic ergänzt die Möglichkeiten bei der Extraktion und Analyse mobiler Geräte. Insbesondere bei der technischen Vielfalt verschiedener Android-Hersteller kann eine zusätzliche Methode sinnvoll sein.

Warum mehrere Forensikwerkzeuge eingesetzt werden

Kein einzelnes Programm unterstützt sämtliche Geräte, Betriebssysteme und Datenstrukturen mit identischer Tiefe. Unterschiedliche Lösungen können denselben Datenbestand außerdem unterschiedlich erkennen und darstellen.

Bei relevanten Feststellungen kann eine weitere Methode deshalb zur technischen Plausibilisierung beitragen. Maßgeblich bleibt jedoch das ursprüngliche Artefakt. Ein automatisch erzeugter Softwaretreffer ist keine abschließende forensische Bewertung.

Integrität digitaler Beweismittel

Bei einer beweisorientierten Untersuchung sollte nachvollziehbar sein, auf welcher Datenbasis eine Analyse erfolgt. Abhängig vom Untersuchungsobjekt kann deshalb zunächst ein definierter Datenbestand gesichert werden.

Kryptografische Hashwerte können eingesetzt werden, um die Integrität eines solchen Datenbestands zu überprüfen. Sie ermöglichen den technischen Vergleich, ob sich genau dieser Bestand gegenüber einem dokumentierten Referenzzustand verändert hat.

Ein Hashwert beweist jedoch nicht automatisch Vollständigkeit, Authentizität, Urheberschaft oder die Richtigkeit einer späteren Interpretation.

Weitere Informationen finden Sie unter Integrität digitaler Beweismittel.

Chain of Custody und dokumentierter Umgang mit Beweismitteln

Die Chain of Custody beschreibt den nachvollziehbaren Umgang mit einem Untersuchungsobjekt. Dazu können Übernahme, Identifikation, Sicherung, Aufbewahrung und relevante Übergaben gehören.

Sie erfüllt eine andere Funktion als die technische Integritätsprüfung. Während ein Hashwert einen definierten Datenbestand technisch vergleichen kann, dokumentiert die Beweismittelkette den organisatorischen Umgang mit dem Gerät und den daraus erzeugten Sicherungen.

Den Unterschied erläutern wir ausführlich im Wissensartikel Chain of Custody in der digitalen Forensik.

Von der Fragestellung zum nachvollziehbaren technischen Befund

Untersuchungsziel festlegen

Zunächst wird definiert, welcher technische Sachverhalt untersucht und welcher Zeitraum berücksichtigt werden soll.

Relevante Datenquellen bestimmen

Smartphone, Computer, Datenträger, Backup oder Cloud-Daten werden anhand ihrer Bedeutung für die konkrete Fragestellung priorisiert.

Ausgangszustand dokumentieren

Gerätemodell, Betriebssystem, Sicherheitszustand, Verschlüsselung und vorhandene Zugangsmöglichkeiten beeinflussen die weitere Vorgehensweise.

Daten technisch geeignet sichern

Die Sicherungsmethode richtet sich nach Untersuchungsobjekt und Datenquelle. Soweit sinnvoll, erfolgt die spätere Analyse auf Grundlage eines definierten Sicherungsbestands.

Relevante Artefakte analysieren

Dateien, Datenbanken, Kommunikationsinformationen und Systemspuren werden gezielt anhand der Untersuchungsfrage ausgewertet.

Unabhängige Spuren miteinander verbinden

Wenn mehrere Datenquellen denselben Vorgang betreffen, können sie zeitlich und sachlich korreliert werden.

Befund und Interpretation getrennt darstellen

Eine nachvollziehbare Dokumentation unterscheidet zwischen unmittelbar festgestellten Daten, der fachlichen Interpretation und den Grenzen des vorhandenen Datenbestands.

IT-Forensik im Raum Münster und im Münsterland

Münster ist das wissenschaftliche, wirtschaftliche und administrative Zentrum des Münsterlandes. Die Verbindung aus Hochschulen, Forschung, Gesundheitswirtschaft, mittelständischen Unternehmen und technologieorientierten Strukturen führt zu einer großen Bandbreite möglicher digitaler Fragestellungen.

Zum regionalen Umfeld gehören unter anderem Greven, Telgte, Warendorf, Senden, Dülmen, Coesfeld, Steinfurt und Emsdetten. Auch Osnabrück und die angrenzenden Regionen können bei überregionalen Sachverhalten relevant sein.

Die genannten Städte dienen ausschließlich der geografischen Einordnung und werden an dieser Stelle nicht als Niederlassungen von LB Forensik dargestellt.

Weitere bereits veröffentlichte regionale Informationen finden Sie beispielsweise zur IT-Forensik für Dortmund und zur IT-Forensik für Essen.

Was sollte vor einer forensischen Untersuchung vermieden werden?

Ein möglicherweise beweisrelevantes Smartphone sollte nicht vorschnell zurückgesetzt werden. Verdächtige Apps, Nachrichten oder Dateien sollten ebenfalls nicht eigenständig gelöscht werden, wenn ihre Herkunft oder Nutzung später untersucht werden soll.

Datenrettungs-, Bereinigungs- und Anti-Spyware-Programme können neue Dateien und Systeminformationen erzeugen und dadurch den ursprünglichen Datenbestand verändern.

Ein bereits ausgeschalteter Computer sollte nicht lediglich für eine erste Durchsicht normal gestartet werden. Bereits der Betriebssystemstart kann neue Aktivitäten erzeugen und vorhandene Artefakte beeinflussen.

Umgekehrt ist auch ein sofortiges Ausschalten eines laufenden Geräts nicht in jeder Situation richtig. Insbesondere bei verschlüsselten Systemen kann der aktuelle Gerätezustand Einfluss auf die späteren Sicherungsmöglichkeiten haben.

FAQ zur digitalen Forensik in Münster

Führt LB Forensik Untersuchungen für Privatpersonen aus Münster durch?

Ja. Je nach Fragestellung können Smartphones, Computer, Datenträger, vorhandene Backups und weitere berechtigt zugängliche Datenquellen untersucht werden.

Kann untersucht werden, ob mein Handy gehackt wurde?

Eine forensische Analyse kann nach technisch feststellbaren Hinweisen auf einen möglichen Fremdzugriff oder eine Kompromittierung suchen. Die Aussagekraft hängt vom konkreten Gerät und verfügbaren Datenbestand ab.

Können gelöschte WhatsApp-Nachrichten rekonstruiert werden?

Unter bestimmten Voraussetzungen können Datenbankinformationen, Backups, Medien oder weitere Artefakte eine vollständige oder teilweise Rekonstruktion ermöglichen. Eine Wiederherstellung kann jedoch nicht garantiert werden.

Kann festgestellt werden, ob ein USB-Stick verwendet wurde?

Computersysteme können technische Spuren angeschlossener USB-Geräte enthalten. Der Nachweis der Verbindung belegt jedoch nicht automatisch einen konkreten Dateitransfer.

Können mehrere Geräte aus demselben Fall gemeinsam untersucht werden?

Ja. Wenn Smartphone, Computer, Datenträger oder Cloud-Daten denselben Sachverhalt betreffen, können relevante Artefakte gemeinsam analysiert und zeitlich miteinander korreliert werden.

Kann festgestellt werden, wann eine Datei verändert wurde?

Je nach Dateisystem und Datenbestand können Metadaten, Anwendungsspuren und weitere Systemartefakte Hinweise auf Veränderungen liefern. Eine einzelne Zeitangabe sollte jedoch nicht ohne ihren technischen Kontext bewertet werden.

Kann IT-Forensik eindeutig feststellen, welche Person gehandelt hat?

Nicht automatisch. Digitale Spuren können häufig einem Gerät, Benutzerkonto oder technischen Vorgang zugeordnet werden. Daraus folgt nicht zwingend, welche natürliche Person das Gerät tatsächlich bedient hat.

Welche Forensiksoftware verwendet LB Forensik?

Abhängig von Gerät, Datenquelle und Untersuchungsziel setzen wir unter anderem Cellebrite, X-Ways Forensics, Belkasoft und MOBILedit Forensic ein.

Sollte ein möglicherweise kompromittiertes Smartphone zurückgesetzt werden?

Bei einem beweisrelevanten Gerät sollte ein Reset nicht ohne vorherige technische Bewertung erfolgen. Dadurch können relevante Daten und technische Spuren verändert oder entfernt werden.

IT-Forensik - IT-Sicherheit für Münster

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Alle Untersuchungen erfolgen mit höchster Vertraulichkeit und unter Einhaltung strenger Datenschutz- und Sicherheitsstandards.

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01

Erfassung konformer Nachweise

Zertifizierte forensische Tools werden eingesetzt, um Daten sicher zu erfassen und gleichzeitig die langfristige Integrität der Beweismittel zu wahren.

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Forensische Analyse in voller Übereinstimmung

Unsere Spezialisten führen eingehende Analysen durch und gewährleisten so, dass digitale Beweismittel organisiert, nachvollziehbar und zuverlässig sind.

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Häufig gestellte Fragen

Q. Wer kann Ihre forensischen Untersuchungsdienste in Anspruch nehmen?

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Die Dauer hängt vom Umfang, dem Datenvolumen und der Komplexität des Falls ab. Kleinere Untersuchungen können einige Tage dauern, während komplexe Fälle mehrere Wochen in Anspruch nehmen können.

Unsere Untersuchungen orientieren sich an international anerkannten Standards und bewährten Verfahren der digitalen Forensik, um Genauigkeit, Integrität und rechtlich einwandfreie Ergebnisse zu gewährleisten.

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